Wissen zum Wohlfühlen.

Die unkomplizierte Antwort auf Sodbrennen ist Rennie®. Das Internet bietet eine Fülle von Informationen rund um das Thema Sodbrennen. Unter www.sodbrennen.de finden Sie beispielsweise ausführliche Hintergrundinformationen zur Entstehung und Vorbeugung von Sodbrennen. Und auf www.imedo.de können Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen teilen und einen Newsletter zum Thema abonnieren.

Die brennendsten Fragen beantworten wir Ihnen aber hier:

Was ist die Ursache von Sodbrennen?

Meist ist die Erschlaffung des unteren Speiseröhren-Schließmuskels die Ursache. Normalerweise sorgt der ringförmige Muskel dafür, dass saurer Speisebrei vom Magen nicht in die Speiseröhre zurückfließen kann. Verschiedene Faktoren haben Einfluss auf die Spannkraft dieses Muskels:

Ernährung:
Eine fettreiche Mahlzeit reduziert die Spannung, Kohlenhydrate wirken weitgehend neutral, eiweißreiche Mahlzeiten erhöhen den Druck
Druck:
Übergewicht oder Schwangerschaft erhöhen den Druck im Bauchraum. Dies begünstigt – insbesondere im Liegen – den Rückfluss von Speisebrei.
Genussmittel:
Alkohol, Nikotin und Schokolade senken die Muskelspannung des Schließmuskels.
Magensäureüberproduktion:
Überschüssige Magensäure kann Sodbrennen und andere säurebedingte Beschwerden erzeugen. Auslöser für eine vermehrte Säureproduktion sind unter anderem: Stress, Hektik, Ärger, Zucker- und eiweißreiche oder zu scharf gewürzte Speisen und gewisse Medikamente.

Wie verbreitet ist Sodbrennen?

Sodbrennen ist eine echte „Volkskrankheit“: Etwa 30 % der Deutschen leiden an Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden. Der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) zufolge ist rund jeder Zehnte mehrmals pro Woche oder sogar täglich von Sodbrennen betroffen.

Warum ist der Mageninhalt eigentlich so sauer?

In nüchternem Zustand liegt der pH-Wert der Magensäure zwischen 0,9 und 1,5. Das ist ziemlich sauer. Aber für eine gesunde Verdauung ist diese starke Säure äußerst sinnvoll: Die Säure dient vor allem der Denaturierung von Eiweißen, d.h. diese verlieren ihre Form und gerinnen und werden dadurch für Verdauungsenzyme zugänglich. Gleichzeitig dient das saure Milieu des Magens als Schutz gegenüber Krankheitserregern, die hier abgetötet werden.

Ist Sodbrennen in der Schwangerschaft normal?

Ja, das ist normal. Etwa 50 % aller schwangeren Frauen leiden mehr oder weniger häufig unter Sodbrennen. Besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft tritt Sodbrennen verstärkt auf. Es gibt mehrere Gründe dafür. Hormonelle Veränderungen führen dazu, dass der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen schwächer wird. So kann der saure Magenbrei leichter zurück in die Speiseröhre gelangen. Zudem wächst das Kind und drückt, je größer es wird, immer stärker auf den Magen.

Kann ich Rennie® während der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden?

Die Inhaltsstoffe von Rennie® sind sehr gut verträglich, da Calcium und Magnesium natürlicherweise im Körper und in der Nahrung vorkommen. Rennie® eignet sich daher sehr gut zur Behandlung von säurebedingten Magenbeschwerden während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Wie wirkt Rennie®?

Rennie® wirkt an Ort und Stelle: Es neutralisiert direkt im Magen das Zuviel an Magensäure mithilfe der bewährten Wirkstoffkombination aus Kalzium- und Magnesiumcarbonat, Die Beschwerden werden so ebenso sanft wie zuverlässig gelindert.

Wie wird Rennie® dosiert?

Die reguläre Dosis beträgt 1-2 Tabletten bis zu dreimal täglich. Dies ergibt eine maximale Tagesdosis von 6 Tabletten. Für mehr Informationen lesen Sie die Packungsbeilage (-> Verlinkung zur Packungsbeilage)und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann sollte ich besser einen Arzt aufsuchen?

Bei länger anhaltenden Beschwerden oder dem Vorliegen sogenannter Warnsymptome (Gewichtsverlust, Schluckstörungen, andauernde Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, dauerhaftes oder blutiges Erbrechen, schwarz gefärbter Stuhlgang) sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Patienteninformation zu Sodbrennen

Wissenschaft einfach und anschaulich erklärt: hier erfahren Sie interaktiv, wie, wo und warum Sodbrennen entsteht und was Sie dagegen tun können.

Jetzt zur Patienteninformation

Wissenswertes für werdende Mütter

Neben Sodbrennen beschäftigen Schwangere noch viele andere Fragen. Antworten bietet die Seite Mutter-Kind-Gesundheit.de.

Jetzt zur Website