Sodbrennen und seine Symptome: Brennen in der Speiseröhre & Co.

Sodbrennen kommt selten allein: Hat der Magen zu viel Magensäure gebildet und gelangt sie in die Speiseröhre, haben Betroffene in der Regel mit einer Vielzahl an Beschwerden zu kämpfen. Doch was ist Sodbrennen eigentlich so ganz genau? Und welche Symptome können in Verbindung damit auftreten? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick!

Sodbrennen – welche Symptome sind möglich?

Leidet jemand unter Sodbrennen, bedeutet das in den meisten Fällen nichts anderes, als dass eine deutlich zu große Menge Magensäure produziert wurde und/oder der Schließmuskel am Übergang von der Speiseröhre in den Magen diese Säure nicht mehr dort halten kann, wo sie gebraucht wird – nämlich bei der Verdauung im Magen. In der Folge schwappt der Mageninhalt in die Speiseröhre, wo die Schleimhaut natürlicherweise nicht auf den Kontakt mit Säure vorbereitet ist und entsprechend empfindlich reagiert.

 

Aus diesem Grund ist Sodbrennen mit mehreren Symptomen verbunden:

  1. Brennen in der Speiseröhre – weil die Magensäure die unvorbereiteten Zellen der Speiseröhren-Schleimhaut angreift und sie so stark reizt, dass Schmerzen und Entzündungen die Folge sein können.
  2. Saures Aufstoßen – weil beim normalen Aufstoßen von Luft aus dem Magen durch die große Menge Magensäure auch etwas Mageninhalt mit nach oben bis in den Mund transportiert wird.
  3. Übelkeit – weil der Magen mit fettreichem Essen zu kämpfen hat, dessen Verdauung ihm viel Arbeit und beispielsweise auch eine höhere Magensaft-Produktion abverlangt.
  4. Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit – weil die aufsteigende Säure nicht am oberen Ende der Speiseröhre Halt macht, sondern auch den Rachen und die Stimmbänder reizen kann.
  5. Mundgeruch – weil der üble Geruch des Mageninhalts bei Reflux von der Speiseröhre aufsteigt und mit der Sprech- oder Atemluft nach außen gelangt.

Nicht zuletzt, weil die Symptome von Sodbrennen so breit gefächert sind, empfinden viele Betroffene die Beschwerden als äußerst unangenehm und belastend. Um sie möglichst schnell wieder loszuwerden und insbesondere der Speiseröhre Erholung zu ermöglichen, gilt es zunächst, den konkreten Auslösern auf den Grund zu gehen.

Was die Sodbrennen-Symptome verursacht

Typische Auslöser einer übersteigerten Magensäure-Herstellung und eines Rückflusses in die Speiseröhre sind

  • Ernährung, die
    die Magensäurepro-
    duktion anregt
  • Stress
  • Genussmittel
  • Medikamente
  • Übergewicht
  • hohes Lebensalter

All diese Faktoren tragen einzeln oder in Kombination dazu bei, dass die Magensäure nicht an ihrem angestammten Platz im Magen bleibt, sondern die Möglichkeit hat, den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre zu überwinden.

Was gegen Sodbrennen-Symptome helfen kann

Um die Sodbrennen-Symptome zu lindern und ihre Ursachen auszuhebeln, sind einige Verhaltensmaßnahmen besonders wichtig:

Zeit für gesundes Essen

Entgehen Sie Beschwerden wie Brennen in der Speiseröhre, Übelkeit und Husten bei Sodbrennen, indem sie nicht nur Ihre Ernährung auf gesunde, zucker- und fettarme Kost umstellen, sondern auch Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen: Lassen Sie sich beim Essen Zeit und kauen Sie langsam und gründlich.

Stress reduzieren

Zahllose Verpflichtungen machen den Alltag für viele Menschen zu einer stressigen Angelegenheit – die auch für Sodbrennen-Symptome verantwortlich sein kann. Um zu mehr Ruhe zurückzukehren, empfiehlt es sich daher, Angebote zu Stressmanagement, Yoga oder progressiver Muskelentspannung wahrzunehmen.

Genussmittel und Medikamente einschränken

Sowohl Genussmittel wie Alkohol, Nikotin oder Kaffee als auch bestimmte Medikamente können die Herstellung von Magensäure steigern. Wer Sodbrennen und damit verbundenen Symptomen entgehen möchte, sollte also deren Konsum einschränken oder im Fall der Medikamente seinen Arzt oder Apotheker nach schonenderen Alternativen fragen.

Übergewicht verringern

Übergewicht abzubauen lohnt sich nicht nur wegen der allgemein negativen Auswirkungen auf die Gesundheit: Überschüssige Pfunde pressen den Magen zusammen – wenn sie vor allem am Bauch liegen – und erhöhen so den Druck auf den Speiseröhren-Schließmuskel. Gibt er nach und öffnet sich, ist Sodbrennen die Folge.

Mit Arzneimitteln die Sodbremse ziehen

Verträgliche Hilfe bei Sodbrennen und säurebedingten Symptomen bieten Mittel wie Rennie®. Rennie® neutralisiert überschüssige Säure im Magen und wandelt sie in Wasser und andere natürliche Substanzen um. Durch diesen Effekt lindert Rennie® einfach und zuverlässig die bestehenden Beschwerden.

Rennie® Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Hinweis: Enthält Sucrose (Zucker). Bitte Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, 51366 Leverkusen, Deutschland