Sodbrennen: Welche Ursachen stecken eigentlich dahinter?

Wer regelmäßig von Sodbrennen geplagt wird, der hat vor allem ein Ziel: herausfinden, warum das so ist. Als Auslöser der lästigen Beschwerden kommen allerdings viele Faktoren infrage – auch solche, die auf den ersten Blick gar nichts mit Schmerzen in der Speiseröhre zu tun haben. Wir geben deshalb einen Überblick über die häufigsten Sodbrennen-Ursachen.

Was die Entstehung von Sodbrennen beeinflusst

Verspürt jemand Sodbrennen, also schmerzhaftes Brennen im Bereich hinter dem Brustbein, dann ist in seiner Speiseröhre einiges los: Der Inhalt des Magens – und damit in erster Linie die aggressive Magensäure – hat den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen überwunden und den Rückweg in Richtung Mund angetreten. Auf den Kontakt mit Säure ist die Schleimhaut der Speiseröhre jedoch in keinster Weise vorbereitet. Sie reagiert entsprechend empfindlich und macht mit Schmerzen und anderen Beschwerden auf sich aufmerksam.

Zwei Faktoren sind dabei für die Sodbrennen-Ursachen entscheidend:

  • die Menge an
    Magensäure, die im
    Magen hergestellt
    wird
  • die Fähigkeit des
    Schließmuskels,
    die Magensäure
    zurückzuhalten

Steigt die Magensäure-Produktion unverhältnismäßig stark an und/oder kann der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre seine Arbeit nicht mehr einwandfrei bewältigen, bekommt der Betroffene das durch Sodbrennen zu spüren. Aber welche Ursachen können so eine durchschlagende Wirkung haben?

Sodbrennen und seine Ursachen

Vor allem vier Ursachen wirken maßgeblich auf die Entstehung von Sodbrennen ein:

Ernährung

Landen viele Speisen auf dem Teller, die dem Magen große Arbeit bereiten, kurbelt das natürlich auch die Herstellung von Magensäure an: Viel mehr Säure ist nötig, um reichhaltige und voluminöse Speisen zu zerkleinern. Und zu viel Magensäure bleibt nicht unbedingt wo sie soll – bei Gelegenheit schwappt sie schnell durch den Schließmuskel und verursacht

Genussmittel

Alkohol, Nikotin, Kaffee – dass Genussmittel nicht unbedingt positiv auf die Gesundheit wirken, ist eigentlich jedem klar. Doch sie können sogar Ursache von Sodbrennen sein: Alle drei regen die Magensäure-Produktion an; Alkohol ist unter Umständen sogar dafür verantwortlich, dass sich der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen entspannt. Die logische Folge: unangenehmes Sodbrennen.

Stress

Wer unter großem Stress steht – sei er nun privater oder beruflicher Natur –, der fühlt sich oftmals wie unter Strom gesetzt. Diese körperliche Anspannung schlägt sich auch in Sodbrennen nieder: Durch den psychischen Druck nehmen die Bewegungen des Magens ab; der Speisebrei bleibt also lange im Magen liegen und kann zurückzufließen. Dazu kommt: Unter Stress steigt die Schmerzempfindlichkeit. Die Schmerzen bei Sodbrennen werden also stärker wahrgenommen.

Übergewicht

Zu den wichtigsten Sodbrennen-Ursachen zählt zudem bestehendes Übergewicht: Vor allem überschüssige Kilos am Bauch begünstigen den Rückfluss des Mageninhalts Richtung Hals, weil sie den Magen – insbesondere im Liegen – unter Druck setzen. Dieser Kraft kann der Schließmuskel am Mageneingang irgendwann nicht mehr standhalten – er öffnet sich und Magensäure fließt zurück. Aus diesem Grund leiden auch Schwangere oft unter Sodbrennen.

Daneben kommen noch seltenere Faktoren wie Motilitätsstörungen (Störungen der Beweglichkeit des Magen-Darm-Trakts), ein Zwerchfellbruch oder auch magenreizende Medikamente als Ursachen von Sodbrennen infrage. Verträgliche und zuverlässige Hilfe gegen die Beschwerden bietet Rennie®: Es neutralisiert die überschüssige Säure und kann dadurch den übersäuerten Magen beruhigen. Beschwerden wie Magenschmerzen und Sodbrennen lassen nach – das verschafft dem Betroffenen nicht nur große Erleichterung, sondern kann auch vor ernsteren, langfristigen Folgen wie einer Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) bewahren.

Rennie® Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Hinweis: Enthält Sucrose (Zucker). Bitte Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, 51366 Leverkusen, Deutschland