Völlegefühl: Wenn es im Oberbauch drückt und rumort

Völlegefühl kann unangenehm sein.

Zu hastig geschlungen, zu spät gevespert oder schlichtweg zu viel gegessen: Wer unvernünftig isst, bekommt meist schnell die Quittung in Form von Völlegefühl. In der Regel, besonders wenn die Ursache offensichtlich ist, stellt Völlegefühl keinen Grund zur Sorge dar; schließlich lässt es sich dann auch gut und einfach behandeln. Halten die Beschwerden allerdings über einen längeren Zeitraum an oder tritt dieses Gefühl häufiger als ein- bis zweimal pro Woche auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wie macht sich Völlegefühl bemerkbar?

Wie der Name schon sagt, fühlt sich der Bauch bei Völlegefühl voll an. Es ist, als würde ein Stein im Magen liegen, der sich einfach nicht verdauen lässt. Typisches Anzeichen für Völlegefühl ist ein aufgeblähter Bauch: Die Bauchdecke ist hierbei weit nach vorne gewölbt, manche Betroffene bemerken auch ein Rumoren; zudem schmerzt die Magengegend. Da der Magen-Darm-Trakt ein zusammenhängendes Gebilde ist, kommt das Völlegefühl in der Regel nicht isoliert vor. Meist gesellen sich weitere Verdauungsbeschwerden hinzu.

Völlegefühl in Kombination mit

  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Appetitlosigkeit

Ursachen für Völlegefühl: Die falsche Ernährung oder eine Erkrankung?

Für Völlegefühl können – wie bei nahezu allen Magen-Darm-Beschwerden – mehrere Ursachen infrage kommen. Hinweis auf den Grund der Beschwerden gibt meist der schmerzende Bauchbereich.

Völlegefühl im Oberbauch/ im Bereich des Magens: Wenn sich der Oberbauch bemerkbar macht, liegt es höchstwahrscheinlich an der falschen Ernährung. Zu fetthaltige Speisen, insbesondere in zu großen Mengen zu sich genommen, verzögern die Entleerung des Magens. Gleiches gilt, wenn die Mahlzeiten nicht sorgfältig gekaut werden – große Stücke, genauso wie fette Lebensmittel, liegen länger im Magen und verursachen somit ein unangenehmes Völlegefühl im Oberbauch

Unterer Darmabschnitt: Völlegefühl betrifft nicht immer nur den Magen, sondern manchmal auch die unteren Darmabschnitte. Meist kommen hier noch Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder auch Verstopfung hinzu. Wenn die Beschwerden in unregelmäßigen Abständen auftreten und kein offensichtlicher Grund als Auslöser infrage kommt, steckt möglicherweise das Reizdarmsyndrom (Funktionsstörung des Darmes ohne greifbare körperliche Ursache) dahinter. Stellen Sie jedoch fest, dass sich das Völlegefühl immer nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel einstellt, leiden Sie möglicherweise unter einer Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit. In jedem Fall ist der Arzt dann der richtige Ansprechpartner.

Was hilft bei Völlegefühl? Tipps und Tricks Tipps bei Völlegefühl

Bei Völlegefühl – insbesondere, wenn man zu viel oder zu fettreich gegessen hat – genügen oft schon einfache Tricks oder Hausmittel, um die Beschwerden zu lindern.

 

Folgendes sollten Sie versuchen:

  1. Feuchte Wärme: Ein feuchtwarmer Leibwickel kann Völlegefühl lindern. Feuchte Wärme wirkt krampflösend und entspannend.
  2. Rennie®: Nicht nur bei Sodbrennen und Aufstoßen, sondern auch bei Magendruck und Völlegefühl kann Rennie® helfen – und das schnell sowie gut verträglich. Bei akuten Magenbeschwerden können Sie ein bis zwei Tabletten einnehmen. Bei hartnäckigen Schmerzen ist eine Einnahme von bis zu elf Tabletten täglich möglich.
  3. Tees: Arzneitees mit Fenchel, Kamille, Galgant oder Schafgarbe können bei Magen-Darm-Beschwerden unterstützend guttun.

Zudem können Sie dem Völlegefühl gut vorbeugen. Achten Sie künftig darauf, langsam und bewusst zu essen, ordentlich zu kauen und sich für jede Mahlzeit ausreichend Zeit zu lassen. Daneben ist es ratsam, sich ausreichend zu bewegen – das regt die Verdauung an. Dies heißt nicht, dass Sie Hochleistungssportler werden müssen, um dem Völlegefühl aus dem Weg zu gehen, ein Spaziergang am Abend oder eine Radtour am Wochenende erfüllen auch schon ihren Zweck.

Generell sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen, wenn

  1. Sie über mehrere Wochen hinweg unter den Beschwerden leiden.
  2. Sie öfter als zweimal pro Woche ein Völlegefühl bemerken.

Der Arzt wird die konkrete Ursache Ihrer Beschwerden feststellen und eine geeignete Therapie einleiten können. 

Völlegefühl - die fünf besten Tipps

  • Artischocken als Tipp bei Völlegefühl

    1. Artischocken:

    Bitterstoffe können bei Verdauungsbeschwerden helfen. Sie regen die Fettverdauung an und fördern den Gallenfluss. Insbesondere Artischocken enthalten reichlich Bitterstoffe – sie eignen sich daher wunderbar als kleines Mittel gegen Völlegefühl.

    Abstand sollten Sie jedoch von in Öl eingelegten Artischocken halten; das enthaltene Fett kann zusätzlich auf den Magen schlagen. Wem das Kochen einer frischen Artischocke zu aufwendig ist, der kann auch zu Dragees oder Säften aus dem Reformhaus beziehungsweise der Apotheke greifen.

  • Pfefferminz als Tipp bei Völlegefühl

    2. Pfefferminz:

    Die Pflanze enthält viele ätherische Öle, die vor etlichen Verdauungsbeschwerden schützen.

    Nicht nur Völlegefühl kann damit auf sanfte Art und Weise behandelt werden, sondern auch Sodbrennen und Übelkeit – Beschwerden, die häufig Hand-in-Hand gehen. Besonders gut tut Pfefferminztee.

    Überbrühen Sie hierfür vier bis fünf frische Pfefferminzblätter mit heißem Wasser und lassen Sie den Tee für rund zehn Minuten ziehen.

    Tipp: Pfefferminze in einem Kräutertöpfchen überlebt bei guter Pflege das ganze Jahr auf der Küchenfensterbank.

  • Kurkuma als Tipp bei Völlegefühl

    3. Kurkuma

    Das Gewürz enthält Stoffe, welche die Gallensaftproduktion anregen. Dies sorgt wiederum dafür, dass Fette leichter verdaut werden können.

    Somit kann Kurkuma Völlegefühl lindern, aber auch die häufig damit verbundenen Blähungen. Peppen Sie Ihre Gerichte einfach mit einem Teelöffel von dem leuchtend gelb-orangen Gewürz auf.

  • Völlegefühl: Wasser trinken kann helfen.

    4. Wasser trinken:

    Hat man schon oft gehört, dennoch vergisst man es im hektischen Alltag immer wieder – zwei Liter Wasser täglich tun dem gesamten Organismus gut. Auch der Verdauungsprozess kann geregelter ablaufen, wenn wir ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen.

    Um das Trinken vor allem in der Arbeit nicht zu vergessen, sollten Sie ein kleines Glas stets griffbereit auf Ihrem Schreibtisch stehen haben. Füllen Sie es stündlich auf und trinken Sie es leer.

    Vergesslichen hilft ein Klebezettel auf dem PC-Bildschirm oder eine kurze Erinnerung im Terminkalender. So nehmen Sie bereits in der Arbeit einen Großteil des Tagesbedarfs zu sich.

  • Regelmäßig Essen als Tipp bei Völlegefühl

    5. Regelmäßig Essen:

    Ein fester Ess-Rhythmus ist für die Verdauung am besten. Wer etwa die Mittagspause ausfällen lässt, läuft Gefahr, abends viel zu große Mengen zu sich zu nehmen.

    Die Folge kann unangenehmes Völlegefühl sein. Achten Sie also auf eine regelmäßige Nahrungsaufnahme. Viele Menschen benötigen mindestens drei Mahlzeiten täglich, besser für die Verdauung sind fünf kleinere Portionen über den Tag verteilt.

Wie entsteht Sodbrennen?

Bei Sodbrennen fließt Magensäure in die Speiseröhre, die daraufhin gereizt reagiert. Um dies zu verhindern, können Sie selbst einiges tun: Von der richtigen Ernährung bis hin zur Einnahme spezieller Medikamente.

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Ursachen und Auslöser für Sodbrennen

Was hilft bei Magendruck?

Magendruck kommt selten allein: In der Regel gesellen sich Blähungen, Völlegefühl und Aufstoßen hinzu. Dann ist schnelle und umfassende Hilfe gefragt, um die Beschwerden zu lindern und Ihren Magen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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Rennie® räumt auf

Rennie® neutralisiert überschüssige Magensäure – und das mithilfe natürlicher Wirkstoffe. So geht es dem Magen schnell wieder gut und Sodbrennen, saures Aufstoßen und Magendruck lassen nach.

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Rennie® Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Hinweis: Enthält Sucrose (Zucker). Bitte Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, 51366 Leverkusen, Deutschland

Es fühlt sich an, als würde ein Stein im Bauch liegen: Völlegefühl kann äußerst unangenehm sein; zumal sich häufig weitere Beschwerden wie Blähungen, Sodbrennen und Übelkeit dazugesellen.

Die Ursache für Völlegefühl kann eine zu reichhaltige, fette Mahlzeit sein oder auch eine Funktionsstörung des Darms.

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