Pflichttext Rennie® für Fachkreise

Wirkstoffe: Calciumcarbonat / schweres, basisches Magnesiumcarbonat

Zusammensetzung:

1 Kautablette enthält 680 mg Calciumcarbonat und 80 mg schweres, basisches Magnesiumcarbonat.

Sonstige Bestandteile:

Sucrose, vorverkleisterte Stärke (aus Mais); Kartoffelstärke; Magnesiumstearat (Ph. Eur.); Talkum; dünnflüssiges Paraffin; Pfefferminz-Aroma, Pulver, 87.9064/7920, Robertet; Zitronen-Aroma, 987323/P, Firmenich.

Anwendungsgebiete:

Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden; Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni).

Hinweis für den Arzt:

Bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt.

Gegenanzeigen:

Rennie darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile; Hypercalcämie, z. B. infolge von Erkrankungen wie Hyperparathyreoidismus, Vitamin-D-Überdosierung, paraneoplastischem Syndrom; schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 30ml/min; Nephrolithiasis aufgrund von Calcium haltigen Nierensteinen; Hypophosphatämie; Hypercalciurie.

Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Immunsystems: Sehr selten wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Klinische Symptome können Hautausschlag, Urtikaria, Angioödem und Anaphylaxie umfassen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Besonders bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann eine längerfristige Einnahme von hohen Dosen zu Hypophosphatämie mit Osteomalazie in der Folge führen, sowie zu Hypermagnesiämie oder Hypercalcämie und Alkalose, was gastrale Symptome und Muskelschwäche zur Folge haben kann (siehe unten).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Diarrhoe können auftreten.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Muskelschwäche kann auftreten.

Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können:

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Verlust des Geschmacksinns (Ageusie).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Kalzinose und Asthenie.

Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Azotämie.

Warnhinweis:

Enthält Sucrose (Zucker)!

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, DeutschlandStand: 09/2013

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