Ernährung bei Sodbrennen: was sollte man (nicht) essen | Rennie®

Ernährung bei Sodbrennen: Beschwerden lindern

 

Sodbrennen tritt in vielen Fällen nach dem Essen auf, da bestimmte Nahrungsmittel die Produktion von Magensäure übermäßig anregen. Dies bedeutet aber gleichzeitig, dass ein Weglassen dieser Lebensmittel manchmal schon genügt, um Sodbrennen zu lindern. Antworten auf die Frage "was essen bei Sodbrennen?", bekommen Sie hier.

 

Die richtige Ernährung bei Sodbrennen: darauf sollten Sie verzichten

Manche Nahrungsmittel und Gerichte können Sodbrennen nach dem Essen auslösen.

Essen bei Sodbrennen: Darauf sollte Sie besser verzichten:

Fetthaltige Speisen: Insbesondere in fein verarbeiteten Wurstwaren wie Leberwurst oder Bierschinken steckt viel Fett. Gleiches gilt für Vollmilch- oder weiße Schokolade, Backwaren und viele Fertiggerichte. Meiden Sie außerdem Fastfood wie Burger, Pommes oder Currywurst – Gerichte wie diese sind besonders fettreich und gleichzeitig relativ nährstoffarm.

Filterkaffee: Diese Art von Kaffee enthält Säure, die den Magen reizen kann.

Kohlensäurehaltige Getränke: Cola, Sprudelwasser und Co. können Sodbrennen auslösen, da die enthaltene Kohlensäure dafür sorgt, dass sich der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen öffnet. So kann der Mageninhalt mitsamt der Säure in die Speiseröhre aufsteigen, was die charakteristischen Beschwerden zur Folge hat.

Milchspeiseeis: Im Gegensatz zu Wassereis enthält Milcheis reichlich säurelockendes Eiweiß und jede Menge Fett.

Zitrusfrüchte: Obstsorten wie Zitronen, Orangen und Grapefruits bestehen aus reichlich Säure, die Sodbrennen begünstigen kann. Gleiches gilt auch für Säfte, die aus Zitrusfrüchten hergestellt werden.

Alkohol: Alkoholische Getränke – insbesondere Weiß- und Schaumweine – sind gleich doppelt schlecht. Zum einen sorgt Alkohol dafür, dass sich sämtliche Muskeln im Körper entspannen – also auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Zum anderen enthält Weißwein von Haus aus schon Säure, die sich beim Trinken mit dem ohnehin sauren Magensaft vermischt.

Ofenfrisches Brot und Gebäck: Backwaren, die frisch aus der Röhre kommen, können zu Blähungen und Sodbrennen führen. Einerseits liegt das an der enthaltenen Hefe, andererseits aber auch an der Tatsache, dass man frische, sehr leckere Backwaren generell viel zu hastig isst.

Scharfe Gewürze: Chili, Curry und Pfeffer reizen den Magen und gehören zu den Lebensmitteln, die Sodbrennen auslösen können.

"Sie haben trotzdem Sodbrennen, obwohl Sie auf diese Lebensmittel verzichten? Ein Spaziergang nach dem Essen kann helfen: er regt die Verdauung an und beugt Sodbrennen vor."

 

Die richtige Ernährung bei Sodbrennen: hier können Sie zugreifen

Bei Sodbrennen kann die Ernährung entscheidend sein - Obstsäfte auf einem Tisch.

Essen bei Sodbrennen: Folgendes können Sie unbekümmert verzehren:

Fettarme Speisen: Dazu gehören zum Beispiel roher oder gekochter Schinken, Geflügel oder Fisch. Wenn die Lust auf etwas Süßes plagt, der ist mit Zartbitterschokolade gut bedient.

Espresso, Cappuccino und Milchkaffee: Durch die längere Röstung enthalten diese Kaffeespezialitäten mehr Bitterstoffe, dafür weniger Kaffeesäure.

Magenschonende Getränke: Stilles Wasser und ungesüßte Tees sind geeignete Durstlöscher bei Sodbrennen.

Milde Obstsorten: Besonders wenig Säure ist beispielsweise in Bananen, Weintrauben, Mangos, Birnen und Pfirsichen enthalten.

Kräuter: Getrocknete, tiefgefrorene oder auch frische Kräuter peppen jedes Gericht auf, ohne den Magen zu reizen.

 

Doch nicht nur die Frage "was essen bei Sodbrennen", sondern auch das "wie", spielt eine große Rolle. So sollten Sie generell darauf achten, sich immer genügend Zeit für Ihre Mahlzeiten zu nehmen. Essen kann noch so „magenfreundlich“ sein – wenn es heruntergeschlungen wird, reagiert der Magen immer gereizt. Ebenso ist es für die richtige Ernährung bei Sodbrennen ratsam, täglich lieber fünf kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, als drei große.

 

Finaler Tipp zur Ernährung bei Sodbrennen: Tagebuch führen

Was die Ernährung bei Sodbrennen betrifft, so haben wir noch einen hilfreichen Tipp für Sie: Notieren Sie täglich in einem Tagebuch, wann Sie unter Sodbrennen leiden und was Sie zuvor gegessen oder getrunken haben. Zudem ist es ratsam festzuhalten, wie die Gesamtsituation in diesem Moment war: Waren Sie während des Essens entspannt, in Eile oder gar gestresst?

So können Sie im Lauf der Zeit feststellen, ob Ihr Sodbrennen auf die falsche Ernährung zurückzuführen ist oder vielleicht eher auf die aktuellen Lebensumstände. Sollten Ihre Beschwerden trotz des Weglassens beziehungsweise Reduzierens bestimmter Lebensmittel nicht besser werden, ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen.

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